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Standen am Anfang der Zucht die vier Wildfangarten
Heckel, Braun, Blau
und Grün (die ich jeweils
auf einer Web-Seite zuvor beschrieben habe), so sieht es heutzutage ganz
anders aus.
Es ist bei den verschiedenen Färbungen der Fische kein Ende
abzusehen.
Nachfolgend ist eine kleine Übersicht der gängigsten Farbschläge und
deren Handelsnamen aufgelistet. Auch werden die wichtigsten Merkmale
benannt.
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Kategorien
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Handelsnamen
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Abbildung
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Streifentürkis
Der Türkis-Diskus ist immer noch einer der meistgezüchteten und
verkauften Diskusfische. Sie sind die klassischen Nachzuchtdiskus mit
leuchtend türkisblauen Farben und rotbrauner Linierung. Sie war die erste
Farbe die gezüchtet wurde, die nicht mehr der Wildform entsprach. Hierbei
wurden die braunen Streifen zurück gedrängt. Besonders dominant
gestreifte Tiere werden Brillanttürkis Diskus genannt.
Allerdings sollte beim Streifendiskus der türkise Grundton überwiegen,
andernfalls sollte man sie in die Klasse der Rottürkisen einordnen. Oft
tragen die Tiere noch den Beinamen "Metallic", weil sie so
metallisch glänzen.
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Türkis-Diskus
Brillanttürkis
German Blue
Metallic Royal Blue
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Türkis-Diskus
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Brillanttürkis
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Flächentürkis
Die Fische zeichnen sich durch eine intensive türkise Färbung aus.
Über mehrere Generationen wurden diesem Diskus die restlichen
verbleibenden braunen bzw. roten Streifen weggezüchtet und es entstand
der Flächentürkis. Durch weitere
Auslese wurde das Türkis zu einem Kobaltblau.
In Hong Kong entstand der sogenannte Diamond Blue, welcher wirklich
komplett von der Stirn bis in die Afterflosse reines tiefes blau aufweist.
Diese Tiere besitzen auch keinerlei vertikale Streifen mehr. Blaue Diskus
der hier genannten Formen erzielen je nach Qualität (rote Augen) sehr hohe Preise.
In Malaysia auf der Insel Penang gelang erstmals die Zucht von flächig grünen
Diskus. Da es sehr schwierig war die
Streifen wegzuzüchten, erzielen die auf dem asiatischen Markt angebotenen
"Ocean Green" Diskus noch bis heute horrende Preise.
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Cobalt Blue
Solid Blue
High Fin Cobalt
Diamond Blue
High Body
Blue Diamond
Grüner Diskus
Ocean Green
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Cobalt Blue

Diamond Blue
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Ocean Green

High Fin Cobalt
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Rottürkis
Deutsche Rottürkisdiskus haben ein sehr hohes Ansehen auf dem
internationalen Markt, Pioneer war hier Dr. Schmidt-Focke. Es wurde
versucht Türkisdiskus ein überwiegendes Rot anstelle der braunen Linien
anzuzüchten. Dabei wurden intensiv gefärbte türkisfarbene Tiere mit
rotbraunen Wildfängen gekreuzt. So entstanden Tiere, die auf einen
rotbraunen Körper türkise Linien zeigen.
Es vermischt sich heute allerdings sehr stark der Rottürkis mit dem
"Red spotted", da viele Rottürkis unterbrochene rote Linien
oder rote Punkte aufweisen.
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Checkerboard
Cobalt Red
Red Ribbon
Blood Turquiose
Red Royal
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Checkerboard

Blood Turquiose
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Cobalt Red

Red Royal
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Rot
Die langen Bestrebungen, endlich Einmal einen roten Diskus zu züchten,
wurde vor ein paar Jahren erfüllt, als es dem thailändischen Züchter
Kitti Phanaitthi gelang aus einer Reihe von Pigeon Blood Diskus und Alenquer
Diskus einen sogenannten Marlboro Diskus zu züchten.
Wie bei den Blue Diamond Diskus besitzen die Marlboro Red auch keine
schwarzen Längsstreifen mehr.
Allerdings sind auch heute noch völlig
flächig rot gefärbte Diskus relativ selten. Denn das Merkmal des Marlboro
Diskus ist sein heller, fast weißer Kopf, der eigentlich ein ungewünschtes
Zuchtmerkmal war.
Bei dem "Knallrot" handelt es sich wirklich um eine
"echte" angezüchtete Farbe, die keineswegs, wie früher schon mal
gerne behauptet wurde, durch irgendwelche Farbhormone ausgelöst wurde.
Die mehr ins rosa braune gehenden Rosé Diskus stammen zumeist aus
Singapur.
Oft befinden sich auch Tiere im Handel, denen die Verwandtschaft zum Pigeon
Blood noch deutlich anzusehen ist.
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Roter Alenquer
Red Marlboro
Red Marlboro Light
Flintstone
Red Melon
Red Panda
Red Tomato
Rosé Diskus
Rotweißer Diskus
My Fair Lady
Tangerine
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Red Marlboro

Rotweißer Diskus
Varianten II
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Red Melon

Tangerine
Varianten III
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